Wohin mit dem ganzen Zeug?!

Bevor es losging mit weiteren Vorbereitungen musste die Frage geklärt werden, was mit unserer Wohnung passiert. Wir wohnen in Hamburg und Wohnungen sind heiß begehrt, sodass wir uns dazu entschieden haben unsere Wohnung unterzuvermieten. Das haben wir natürlich mit unserem Vermieter abgeklärt und bestätigen lassen, dass es dazu keine Einwände gibt. Gesagt, getan – die Wohnung haben wir bei den gängigen Portalen eingestellt (ich kann hier WG Gesucht empfehlen, Facebook Marketplace habe ich ebenfalls probiert, die Anfragen erschienen mir allerdings wenig seriös…) und kurze Zeit später haben wir schon unsere Untermieter gefunden.

Die Frage, die uns zu Beginn unserer Planung am meisten Sorgen bereitet hat, ist damit beantwortet und wir konnten erleichtert an die weitere Arbeit gehen. Unsere Möbel können wir alle in der Wohnung lassen und müssen uns zum Glück nicht um eine Unterstellmöglichkeit o.Ä. kümmern.

Dann konnte es direkt weitergehen zu unseren persönlichen Gegenständen, die natürlich nicht in der Wohnung bleiben können. Wer hätte gedacht, dass das so viel sein kann?! Da wir die Planung und Vorbereitungen neben der Arbeit erledigen, waren unsere Wochenenden 2 Monate vor der Abreise gefüllt damit unser Hab und Gut durchzuschauen und uns von unnötigen Sachen zu trennen. Auch wenn mir Aussortieren generell Spaß macht, ist die Aufgabe, die gesamte Wohnung zu entrümpeln schon überwältigend. Wo fangen wir am besten an? Was brauchen wir nach dem Jahr noch und wovon sollten wir uns trennen?

In der Zeit war Netflix eine große Hilfe für uns, denn dort kam gerade eine passende Serie raus: Tidying up with Marie Kondo. Inspiriert durch die klar vorgegebenen Strukturen haben wir uns voller Elan an unsere eigene Wohnung gewagt – und mussten dabei feststellen, dass sich in den letzten Jahren sehr viel Zeug angesammelt hat. Nachdem wir uns dessen bewusst geworden sind, fiel es uns viel leichter alle Sachen konsequent durchzuschauen und rigoros alles auszusortieren, was wir schon lange nicht mehr benutzt haben oder was vielleicht auch mehrfach bei uns vorhanden war.

Als Ergebnis haben wir einige Säcke voller Müll entsorgt, ein Teil der Kleidung und Schuhe über Ebay und Kleiderkreisel verkauft und den restlichen Teil der Kleidung in die Kleidersammlung gegeben. Wie befreiend es ist auf einmal in den Kleiderschrank zu schauen und zu wissen, dass er nun deutlich leerer ist und nur noch Kleidung hat, die uns wirklich gefällt und die wir gerne immer wieder tragen!

Nachdem wir also gefühlt die Hälfte unserer Habseligkeiten aussortiert haben, geht es nun in die zweite Phase, nämlich alles zu verstauen und auf den Dachboden zu bringen. So benötigen wir aber hoffentlich nicht mehr viel Platz und als Ziel haben wir uns gesetzt nach unserer Reise noch bewusster einzukaufen und zu überlegen, ob wir wirklich etwas neues brauchen – oder eben nicht.

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