Ein wahrer Traum

Auf dem Weg nach Pulau Palambak mussten wir wieder feststellen, wie beschwerlich das Reisen hier auf Sumatra ist. Es ging für uns wieder in ein Auto, das wir uns mit 4 anderen geteilt haben und in dem wir diesmal ganze 10 Stunden festsaßen. Nach einer Übernachtung in Singkil ging es für uns am nächsten Tag mit dem Local Boat 4 Stunden lang zur Hauptinsel, Pulau Balai, und von dort noch einmal mit dem Speedboot zu unserem Ziel, dem Palambak Dream.

Die kleine Anlage besteht nur aus 4 Bungalows und einem Restaurant und ist eines von 3 Resorts auf der Insel. Diese ist sogar relativ groß, eine Umrundung dauert wohl 3-4 Stunden und die anderen beiden Resorts befinden sich auf der anderen Seite, sodass wir während unserer Zeit dort nur wenige Menschen gesehen haben.

Unser zu Hause für die Woche

Genau wie der Name auch schon sagt, war es ein wahrer Traum dort zu sein. Der Strand war schön weiß, das Wasser funkelte türkis und es war einfach wunderbar die Seele baumeln zu lassen. Unser Bungalow stand direkt am Strand und von der Hängematte hatten wir einen ganz wunderbaren Blick aufs Wasser.

Obwohl wir eine indonesische Sim Karte haben, gab es dort gar keinen Empfang und auch kein Wlan in der Anlage, sodass wir komplett abgeschnitten waren von allem und so richtig entspannen konnten. Unsere Tage waren also gefüllt mit schwimmen, lesen, spazieren gehen, Muscheln sammeln, schnorcheln und nichts tun. Besonders das Schwimmen hat so viel Spaß gemacht, manchmal waren wir noch vor dem Frühstück im Wasser, manchmal zum Sonnenuntergang und jedes Mal war es richtig schön. Das einzige, was uns traurig gestimmt hat, waren die Korallen. Das Wasser war wirklich sehr warm, wodurch wir zwar schnell ins Wasser konnten, aber es war einfach zu warm für die Korallen, weil die ihre Farbe verloren haben und viele schon gestorben sind. Beim Schnorcheln sah es teilweise aus wie auf einem Korallen-Friedhof. Das anzusehen war so schade, weil es viele Korallen gab und sie früher sicherlich wunderschön gewesen sind.

Außerdem wurde so viel Müll aus dem Wasser angespült, dass wir uns immer wieder fragen müssten, was mit den Menschen nicht stimmt. Auf den Fähren haben wir gesehen, wie die Menschen ihren Plastikmüll achtlos ins Meer geschmissen haben, die Zigarettenstummel landeten im Wasser und das schien ganz normal zu sein. Der Strand direkt vor der Anlage wurde immer gefegt und gesäubert, aber sobald wir am Strand spaziert sind, konnten wir sehen wie viel Müll im Meer ist. So achtlos mit der Umwelt umzugehen und die Folgen davon zu sehen, war wirklich traurig.

Die Abende haben wir mit den anderen Gästen und den Leuten von der Anlage verbracht, sie haben Gitarre gespielt und es wurde gesungen und es wurde nie langweilig! 🙂

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