Ankunft in Südostasien

Vor unserer Reise war uns schnell klar, dass wir Zeit in Südostasien verbringen wollen um dort etwas Sonne zu tanken, zu entspannen und die Kultur und das leckere Essen zu genießen. Was wir uns aber erst in Japan genauer angeschaut haben, war das Klima in der Region. Die Regenzeit kann hier ja ungemütlich werden, weshalb wir sie gerne umgehen wollten. So viele Möglichkeiten blieben dann für Juli-August nicht, sodass wir uns für Malaysia entschieden haben.

Das Land hatten wir im Vorfeld gar nicht auf der Liste und haben uns überraschen lassen, was wir vorfinden würden. Eines war allerdings schon von vornherein klar: nach den vielen großen Städten wollten wir gleich am Anfang irgendwo in einen kleinen Ort an den Strand, am liebsten auf eine Insel. 🙂

Zu Beginn haben wir also ein paar wenige Tage in Kuala Lumpur verbracht und wir waren auch nicht traurig darüber, dass wir dort nicht länger Zeit hatten. Die Stadt hat ihre schönen Ecken mit Parks, historischen Gebäuden und dem lebendigen Treiben auf den Märkten. Die Petronas Towers und die Batu Caves waren natürlich die Highlights. Mein ganz persönliches Highlight war allerdings der Pool in der elften Etage unserer Gebäudes, wie ich mich darauf schon gefreut hatte!

Was hier aber auch ganz anders war als in Japan oder Korea – es hat an vielen Ecken ganz unangenehm gerochen. In Hong Kong gab es das auch schon ab und an, aber in Kuala Lumpur war das leider noch viel mehr vertreten. In Kombination mit dem Gefühl, dass wir nur in der nächsten großen Stadt waren, haben wir es dort also langsam angehen lassen und waren froh ein großes Apartment mit Pool zu haben.

Danach waren wir endlich unterwegs zum heiß ersehnten Ziel, unserer Insel. Das Busnetz ist sehr gut ausgebaut in Malaysia und man kommt mit Reisebussen ziemlich gut und auch recht günstig von Ort zu Ort, die Busse sind dazu noch sehr bequem! Nach der 4-stündigen Busfahrt mussten wir in Mersing auf unsere Fähre warten, die uns nach Tioman brachte. Nach noch einmal ca. 2 Stunden sind wir spät abends endlich in unserem kleinen Paradies angekommen. Kurz sind wir noch raus an den Strand und haben die Ruhe und den Nachthimmel aufgenommen, bevor wir todmüde von der Reise ins Bett gefallen sind.

Der nächste Tag hat uns erst gezeigt, wie schön unser kleines Paradies tatsächlich war. Unser Bungalow stand direkt am Strand; leider nicht ganz in der ersten Reihe, sodass wir noch ein paar Schritte bis zum Sand gehen mussten. Der Strand war groß und ziemlich leer und das Schönste – es lag gar kein Dreck oder Müll herum. Es gab ein paar kleine Restaurants links und rechts von unserem Bungalow, schattenspendende Palmen gleich vor der Tür und immer wieder Stromausfälle (und damit auch kein Internet). Ursprünglich wollten wir noch einen Ausflug machen zum Schnorcheln oder zu einem Wasserfall auf der Insel, aber es hat sich so gut angefühlt zu lesen, zu schwimmen und im Schatten zu dösen, dass wir uns gar nicht vom Strand wegbewegt haben.

Es war genau die Pause, die wir gebraucht haben und auf die wir uns schon Wochen im Voraus gefreut haben.

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