Endlich war das große Warten auf Australien vorbei und wir sind in Sydney angekommen. Allerdings war der Schock am Flughafen groß, weil es gleich mal 15 Grad kühler war als in Asien – fast 4 Monate waren wir schön im Warmen und haben eigentlich gehofft, dass es in Australien so kurz vor dem Sommer auch angenehm ist.
Die erste Handlung in unserer Airbnb Wohnung war also die ganzen Warmen Sachen herauszuholen, lange Hose, langen Pulli und viele Schichten anzuziehen um nicht zu frieren.
Für den Start in Australien sind wir ein paar Tage in Sydney geblieben und haben die Stadt erkundet, am ersten Tag direkt mit kaltem Regen… Unsere Wohnung lag relativ nah am Zentrum, sodass wir viel zu Fuß gehen konnten – die beste Art eine Stadt gemütlich zu erkunden. Unser erster Spaziergang führte uns auf die andere Seite der Bucht für die beste Aussicht auf die Oper. Vom Luna Vergnügungspark aus hat man eine wunderbare Aussicht auf das Zentrum und die weltberühmte Oper. Man hat ja schon ein Bild vor Augen von den vielen Bildern, die online und in den Nachrichten zu finden sind und ich habe mir ein wunderbar großes und schickes Gebäude vorgestellt. In Realität ist es jedoch deutlich kleiner und wirkt fast etwas verloren vor den Hochhäusern des Zentrums, besonders von den Aussichtspunkten am anderen Ufer und von der Harbour Bridge. Außerdem ist unsere Elphi schon schöner (auch wenn wir als Hamburger natürlich etwas voreingenommen sind). 😉


Ein paar Gebiete rund um die Harbour Bridge haben auch etwas Ähnlichkeit mit Hamburg, mit alten Speichern, einem Cruise Terminal und einem maritimen Flair. Das Viertel the Rocks an der Harbour Bridge ist ebenfalls richtig schön mit Cafés, Restaurants und dem Museum of Contemporary Art. Als wir dort waren, gab es auch einen Straßenmarkt mit Handarbeiten, Kunst und vielen schönen Souvenirs (von denen wir mal wieder nichts kaufen konnten).

Im groß angelegten Park der Royal Botanic Gardens haben wir wieder ein wenig frische Luft und Ruhe auf uns wirken lassen, bevor in einem Teil des Gartens ein Street Food Festival am Nachmittag die Tore geöffnet hat. Im Vergleich zu Europa ist es wirklich beeindruckend, wie viel für die Menschen in den Städten gemacht wird, wie schön die Parks sind und dass oftmals keine Eintrittsgelder genommen werden. Der Botanische Garten und das Museum of Contemporary Art z.B. sind frei zugänglich.
Am zweiten Tag haben wir uns in Richtung Hafen aufgemacht, denn wie jede große Stadt am Wasser muss auch Sydney ein cooles Viertel am Hafen haben. In Hamburg ist es die Hafencity und hier ist es der Darling Harbour, der modern gebaut ist und schicke Hochhäuser mit umgebauten Werften kombiniert und ein tolles maritimes Flair hat. Den Rundgang haben wir im belebten Zentrum abgeschlossen – die Straßenschluchten zwischen den Hochhäusern sind ganz anders als die deutschen Städte, aber es ist doch sehr beeindruckend und schick.


Nach der kurzen Eingewöhnungszeit war es endlich Zeit unseren Camper abzuholen und uns auf den Weg zu machen. Zu Silvester werden wir noch einmal nach Sydney kommen und uns weitere schöne Ecken anschauen und am Bondi Beach entspannen.